Im Hintergrund stehst du allein
Am Abgrund und willst Schrein
Bist zu klein
Also niemand da um von Lasten zu befreien.
Egal, es geht anders.
So kletterst du auf den hohen Mast ohne wirklichen Anlass
jetzt schreist du
Stimme zu leise, stimme zu klein, es kommt nichts raus
Gefühl als wäre sie vereist.
Also stimme auf eis. Kopf komplett heiß. Stille zu laut, Gedanken schreien dir ins Ohr, du hättest es gewaltig versaut. Willst eigentlich drauf. Hast aber kein bock noch mehr zu versauen, Blut wäscht sich nicht so leicht weg, ähnlich wie Dreck. Bleibt auf ewig nen riesiger Fleck. Bittest um Vergebung. Vergisst aber, dass dir hier niemand etwas gibt nach einer riesen Zerstörung
Und du willst hier so gern raus, dort wo du gelandet bist.
Sie dich an, sie die an, ohne dich haben sie sich verpisst.
Kann ich verstehen der Ort selbst für 2 ist oft zu klein um nicht zu gehen.
Du weißt, dass du alleine bist und dein Gedanke des Verlustes deine kleinen Nervenzellen im Hirn zerfrisst.
Spürst also nichts, willst du auch nicht, gut dass es so ist, wie es ist.
Ein Leben ohne Licht vielleicht umso beleuchtender, denn so siehst du auch nichts. Nichts was dich frisst, nichts was dich an etwas bindet, weil du unfähig bist. Unfähig etwas zu halten, etwas zu starten oder gar etwas zu warten auf das Glück, was wiederum auf dich wartet. Halte doch an, warte doch, man! Hälst dich auf der Lebensspur, so nah dran. Fährst nur viel zu schnell am Leben entlang. Gehst kein Risiko ein. Hälst deswegen nicht an. Leben auf Zeit. Du nicht bereit.