Es begann alles mit einer simplen Diät und einer Menge Selbstzweifel, die sich nach einem bestimmten Ereignis entwickelten und durch den darauffolgendem Schulstress, noch größer wurden. Jedoch ist am Ende keiner Schuld. Alles sammelt sich und wird zu einem riesen Problem, welches in 1 von 5 Fällen zum Tod führen kann.

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten




Jetzt habe ich schon ganze 2 Monate nicht mehr hier rein geschrieben.
Diese Monate in der Wohngruppe kommen mir wie viele tausende von Jahren vor. 
Es ist so viel passiert und ich habe mich verändert. 
Ich glaube man könnte sagen, dass ich erwachsener geworden bin, jedenfalls in dem Punkt, wie ich Sachen einstecke. 
Die Schule sehe ich nicht mehr so streng, aber die Magersucht wird wohl nie verschwinden. 
Irgendwie wird alles besser, doch die Sucht will nicht gehen! Es verbessert sich gar nichts. 

Jetzt ist wieder Weihnachten. Mein 2. Weihnachten nach der Klinik & bezogen auf die Essstörung fühle ich mich genau wie vorher. 
Ich wiege genau das gleiche wie vorher und ich möchte immer noch abnehmen. Deswegen lässt mich die Sucht auch nicht so leicht in Ruhe. 

Ich möchte diese verdammte WG verlassen! Die regt mich so auf. Dort bin ich noch gefangener, als vorher. 
Es bringt doch alles nichts! Jeder denkt es würde mir helfen, aber warum versteht niemand, dass ich immer krank sein werde und sich in meinem Kopf immer diese scheiß Kalorien aufhalten werden. 

Außerdem ist es eine intensiv betreute Wohngruppe. Ich würde dann schon eher auf mich allein gestellt sein und nicht immer pünktlich zum Frühstück, Mittagessen & Abendessen an meinem Platz sitzen -.- 
Das nervt mich einfach. Wo bleibt die Zeit für mich? Wo bleibt die verdammte Zeit?! 
Essen ist überflüssig, ich kann doch auch essen während ich mit Freunden unterwegs bin, wozu ist es so wichtig? Und warum im Gottes Namen soll ich mit den anderen am Tisch sitzen und essen? 
Ich hasse Gesellschaft am Esstisch.

Mittlerweile spiele ich das gesunde Mädchen und versuche mir nichts anmerken zu lassen. 
Ich esse normal und halte mein Gewicht jede Woche. 
Aber die letzten 4 Wochen waren purer Stress! Die Schule ist gerade ziemlich hart, aber ich komme trotzdem durch. 
Dann entsteht der Stress zwischen Wohngruppe und Zuhause. 
Keiner an meiner Seite. Ich sollte meinen Haustürschlüssel von meinem Zuhause abgeben, weil mich Mama dort nicht mehr sehen wollte.
 (wie gesagt es gab sehr heftigen Stress, den ich hier aber nicht näher erläutern möchte)

Jedenfalls waren alle sauer auf mich. Das hat mich sehr gekränkt, habe aber trotzdem weiter gegessen um zu zeigen, dass ich Stress und Krankheit auseinander halten kann und dass ich gesund genug bin auf mich, in Stresssituationen zu achten. 
Habe trotz allem die Wochen abgenommen, habe aber gegessen. Kommt dann wohl wirklich vom Stress.

Mein Appetit ist wieder verschwunden, ich weiß nicht was los ist, ob das die Krankheit ist, die sich wieder heranschleicht? Das sieht man ja dann, wenn ich immer mehr an Gewicht verliere. 

Aber heute ist Heiligabend und bald kommt Weihnachten und bis zum 27. bin ich erstmal wieder Zuhause. 

Montag, 8. Oktober 2012

Fast 2 Monate in der WG

Leider habe ich in der WG kein Internet mehr, deswegen kann ich auch leider nur immer weniger posten. 

Mir geht es nicht so gut. 
Ich habe während der Zeit dort abgenommen und wieder zugenommen. 
Das möchte ich jetzt wieder ändern. 
Ich möchte wieder abnehmen. 

In letzter Zeit habe ich noch bulimische Phasen dazu bekommen. 
Ich weiß echt nicht was ich tun soll. Manchmal finde ich keinen anderen Ausweg das Essen los zu werden. 
Natürlich mache ich nebenbei auch Sport, sehr viel sogar. Ich will ja trotzdem fit bleiben, nur allein das hilft einfach nicht. 

Jetzt geht's erst einmal für 3 Tage nach London :) Ich freu mich. 
Mit Arthur ist alles perfekt und in den 3 Tagen wird es noch perfekter.
Ich liebe ihn so unbeschreiblich und er gibt mir so viel Kraft, die ich auch wirklich brauche, um diese Essstörung endlich zu besiegen. 
Ich möchte gesund werden, anderer Seits möchte ich nichts essen. Es ist so schwer :-(

Das zum kleinen Lebenszeichen. 

Sonntag, 26. August 2012

1. Woche WG




Es ist schon irgendwie komisch, weg von zuhause zu sein. 
Aber ich denke mal es hilft, auch wenn ich mein zuhause, trotz der ''Scheiße'', die dort passiert ist, an manchen Tagen vermisse. 
Momentan geht es mir ok bis nicht so gut. 
Das liegt daran, dass ich keine Ahnung hab, wie ich mich ernähren soll und die Betreuer, die mir dabei eigentlich helfen sollten, es nicht tun. 

Sie denken: "Die hat wieder Normalgewicht und kann selbst klar kommen" 
Aber als ich den Rückfall vor kurzem (April) hatte, dachte das auch jeder und es fing wieder von vorne an. 

Die regelmäßigen Mahlzeiten sind noch etwas komisch für mich, vorallem weil ich mich zuhause immer so unglaublich unregelmäßig ernährt habe. Manchmal zu viel gegessen und manchmal gar nichts, was auch nicht gut ist. 


Am Donnerstag ist jeden Morgen ''Wiegetag''. Ich hab' mich so lange nicht mehr gewogen, aber wusste schon dass ich unmöglich viel wiegen würde.
Das war dann aber nicht ganz so. In Marsberg musste ich ein Gewicht von 53 kg haben. 

Mittlerweile bin ich weitere 2 cm gewachsen, also der BMI den ich haben müsste gleichzeitig auch.
Somit wären 53 kg zu wenig und ich müsste mind. 55 kg wiegen.
Das klingt so unglaublich viel für mich, aber vielleicht sehen das andere anders. 


Gewicht am Do. :
55,4 kg 

Ich weiß, dass ich gerade am Abnehmen bin, ich merke es einfach.
Die Hosen werden wieder lockerer. Und an den Mahlzeiten allein merkt man es auch. 


Die Betreuer meinen, ich soll in der Schule schon mal mein Abendbrot essen, weil ich so lange Schule hab'. 
Dann würde ich Abends ''warm'' kriegen, damit ich die wichtigste Mahlzeit hier in der WG nehme. 

Das klappt natürlich nicht so ganz. In der Schule schmeiße ich mein Brot weg und alles, was ich dort hin mit zu essen nehme. Dann esse ich den ganzen Schultag nichts oder kaufe mir in den Freistunden eine Schachtel Erdbeeren und ein paar Weintrauben, was über den Tag verteilt viel zu wenig ist.



Was ich, seit dem ich hier bin, zu mir nehme: 

Morgens: 1 Brot + (sehr dünn aufgestrichen) Frischkäse. + Wasser/Tee/Kaffee ohne Koffein

Mittags: An Schultagen: Brote wegwerfen und Früchte essen.
             An Wochenenden oder kurzen Schultagen: Normales Mittagessen aber kleinste Portion die geht.


Abends: wie morgens + Tee 

Ich bin seit Montag dem 20. August hier. 

Donnerstag, 9. August 2012

neuer Versuch da raus!


Es ist schön ein neues Ziel vor Augen zu haben. 
Natürlich ist eins meiner Ziele nach wie vor das Abnehmen, aber das ist es auch nur, weil meine Gedanken sich einfach nicht ändern. Die gehen einfach nicht weg. 
Ich würde so gern mal einen klaren Kopf haben und wissen, was ich überhaupt tue. 

Manchmal habe ich diesen klaren Kopf auch. 
Es ist wie ein Denkrad, ein Zahnrad, welches sich in eine Richtung und einer normal- gemütlichen  Geschwindigkeit dreht.  
Dann sitzt man am Esstisch vorm Essen und das Rad hört sich auf zu drehen, es fängt wieder an und hört wieder auf. Es dreht sich schneller, es dreht sich langsamer. Es dreht sich in verschiedenen Richtungen, hin und her, hin und her. Bis es endgültig explodiert und in winzige Teilchen auseinander fällt. 
Kaputt ist das Rad, kaputt ist der Kopf. 

Die Wohngruppe für Essgestörte wird eine große Stütze für mich und meinen Weg in meine eigene Zukunft sein. Ich werde lernen, alleine zu wohnen und klar zu kommen. 
Ich hoffe, dass ich meine Gedanken um's Essen verringern kann, auch wenn es momentan unmöglich zu scheinen mag. 

Am 20. August geht der Einzug in die WG los. Ich freu mich sehr! :-)

Samstag, 28. Juli 2012

So tun als wenn..

Es ist schön, wenn die Anderen denken, dass alles in Ordnung ist.
Ich kriege dann immer dieses Gefühl stark zu sein und ''ich habe die Krankheit besiegt'' -Gefühl, 
obwohl ich ja eigentlich noch mitten drin bin. 

Ja, es hat sich einiges verändert. Aber mir geht es nach wie vor schlecht. 

Vielleicht haben sich meine Essgewohnheiten in Bezug auf Fleisch und sowas, was ich halt wieder esse, gebessert, aber ich bin noch fest davon überzeugt, ich könnte abnehmen. 


Am liebsten würde ich jeden Tag wieder mit dem Abnehmen anfangen, es ist halt eine Sucht. 
Ich WILL es so sehr! Aber nach Außen hin soll nicht jeder denken 

''Ach, die wird's wohl nie schaffen, die ist und bleibt krank''. Sie sollen alle sehen, dass ich einen Fortschritt gemacht habe. 



Ich zwinge und bemühe mich so sehr Fleisch zu essen und ich finde es so grauenvoll und ekelhaft, wie zuvor auch. Ich zähle die Kalorien immernoch wie verrückt und könnte mir nie eine Überschreitung von meiner Grundkalorienzahl, die ich mir mal gesetzt habe, verzeihen. 


Ich habe noch sehr starke Störungen und nach Außen hin lass ich's mir nicht anmerken. 
Es gibt einfach Leute, die viel mehr Probleme haben und die dann nicht noch meine benötigen.


Lieber behalte ich das für mich, aber wenn ich gefragt werde, kann ich auch antworten. 


Ich enthalte niemandem etwas vor. Im Gegenteil! Ich schreibe es doch sogar öffentlich hier rein. 








Mein Denken bringt mich um. Warum diese ganzen Gedanken um pure Nahrung ?!
Ich will nicht mehr. Es ist so hart. 

Dienstag, 24. Juli 2012

Verloren

Egal wie Depressiv dies zu klingen scheint... 

... vielleicht wäre es doch einfach besser weg zu sein. Ganz weg von dieser Welt. 
... Ja vielleicht sogar tot. Tot ist gut. 
Tot ist dann wohl das Wort, was ich suchte.



Ich kann nicht mehr. Irgendwie hilft mir ja doch niemand, obwohl ich Hilfe bekomme. 

... ich fühle mich mehr als schlecht und könnte, dieses mit Fett überschwemmte Monster, welches mir direkt, nachdem ich in den Spiegel gucke, in die Augen schaut umbringen ...

Montag, 23. Juli 2012

Ich durfte mich nicht bewegen & musste Tag für Tag liegend im Bett bleiben. 
3 Decken habe ich bekommen, weil mir so unglaublich kalt war, meine Lippen waren ständig bläulich, meine Haut trocken und schuppig. 

... und dann ging's mir körperlich besser und es kam Marsberg.

Ich war stolz auf mich, doch gleichzeitig zu tiefst gekränkt und am Boden zerstört. 

Gedanken, ich hätte die Kontrolle verloren, plagten mich. 

Gedanken wie: ''Jetzt bist du fett'' nahmen kein Ende. 

Und noch heute habe ich dieses Problem, aber ich habe Hilfe um mich herum. Hilfe die auf mich aufpasst. 
Und Hilfe, die darauf achtet, dass ein Rückfall niemals zustande kommt. 

Aber... 

... ich will doch wieder abnehmen und ich fühle mich extrem unwohl in meinem Körper.
Ist das denn kein anfangender Rückfall?

Montag, 25. Juni 2012

Frei sein. Einfach erlöst! 


"When can I use the word 'Freedom' again?"

Telefonat


Vor ein paar Tagen hat mein Papa angerufen. 
Er wollte wissen wie's mir geht. 
Irgendwie scheint es mir momentan echt nicht gut zu gehen und das hab ich ihm dann auch gesagt.

Es handelt sich grad wirklich rundum nur um die Essstörung und ich weiß nicht wie ich diesen Teufelsgedanken umgehen kann.

Noch bin ich ziemlich beeinflussbar und sensibel.
Hoffentlich wird das mit der Zeit, zumal ich mich momentan nicht leiden kann und mit mir sehr unzufrieden bin.

Habe Papa schließlich gebeichtet wie ich mich fühle und er war so geschockt von meinen Gedanken, weil er gedacht hätte, dass so eine Krankheit schon schnell vorbei geht.

wie blöd, dass es grad nicht danach aussieht.

Mittwoch, 20. Juni 2012

10. Klasse - Abschluss

Ich hasse formale Veranstaltungen. 
& nun geht es auch noch um meinen Abschluss der 10. Klasse. 
Man könnte, als normaler Mensch, behaupten, man freue sich auf so einen wichtigen Moment, bei dem man oben auf der Bühne, dieser dummen Aula, steht und von jedem angesehen wird. 
Und ich behaupte "ich freue mich überhaupt nicht, denn ich fühle mich in diesem Kleid wie die fetteste Presswurst auf Erden und ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ich auf den Fotos genau so aussehe." 


Diese ganze Aufmerksamkeit auf dieser Bühne zu bekommen, wäre für mich die Hölle. 
Jeder kann dann jedes einzelne Speckröllchen an meinem Bastard- Körper sehen. 
Und das dumme ist: Mama erlaubt es mir nicht, mit einem Jogging- Anzug dort aufzukreuzen. 


Egal.

Ich versuche einfach mit der Situation so klar zu kommen, wie ich es in Marsberg bei der Psychotherapie gelernt habe. Immer mit dem Gedanken rein gehen "Ich bin gut genug!" 



Schwere Hürde...

Montag, 18. Juni 2012

Mist fressen!

Ich hasse es, dieses eklige Zeug in mir zu fühlen.


Ich bin ein dummes Mädchen in einem Bastard- Körper.



Samstag, 16. Juni 2012

klarkommen


Ich finde mich ätzend. 

Als ich mit einem Gewicht von 46 kilo im Krankenhaus lag, konnte ich mich noch wenigstens einiger Maßen ertragen.
Jetzt wiege ich 10 Kilo mehr und ich könnte kotzen, dass ich meine Disziplin so hängen lassen hab'. 

Wann kommt bloß der Tag an dem ich mich frei fühlen kann & endlich mal gut mit dem, was ich bin.


Dienstag, 5. Juni 2012

Es kommt zurück

Selbst wenn man sich immer für die fetteste, hässlichste und dümmste Kuh Deutschlands gehalten hat, ist es doch schön zu hören, dass man perfekt ist. 
Er ist meine Rettung und ich fühle mich in meinem Körper nie gut außer bei ihm. 


Ich bin übertrieben glücklich, so war ich's lange nicht mehr. 






Aber: Ich WILL immernoch abnehmen und ich bin gerade dabei!

Seit Gestern:

Morgens: nichts

Mittags: 2 Milchshakes, 1 Apfel 



Zwischendurch: Kaugummi + Mentos (Minze)


Abends: 5 Schlücke vom Sportgetränk


Ich fange an mich wieder schlapp zu fühlen, aber irgendwie mag ich das.

Freitag, 1. Juni 2012

Ich hoffe, dass der Besuch in der Essgestörten- Wohngruppe im Johannesstift gut wird! 
Dann kann ich nämlich dort bleiben. Und ich freu mich sehr. 
Endlich weg von Zuhause.. 
... und selbstständig. Und vor allem: Keiner meckert rum, wenn mein Essverhalten total daneben ist. 

Sonntag, 27. Mai 2012

Ich würde mal sagen, ich habe zu viel gegessen. Viel zu viel. Ich fühle mich grässlich, grässlicher als grässlich.
Ich würde mal sagen, ich hole mir morgen eine Melone für mich allein und versuche mit ihr den Rest des Tages aus zukommen. 

Donnerstag, 24. Mai 2012

Schulter zum Anlehnen

Er ist der Beste und steht immer hinter mir :)
Er macht mir super Laune und ,kann mich bei mieser, immer gut beistehen. 
Einfach super, wenn man eine gute Schulter zum Anlehnen hat oder nicht? 
Das braucht man einfach; besonders in einer schweren Phase, die man Beispielsweise, gerade durchmacht. 

Doch da gibt es noch ein Gefühl, vergleichbar mit dem Gefühl des "Alleinseins" ... 
Plötzlich denkt man für eine minimale Zeit alles verloren zu haben, was man davor besaß.
Man hat es sich mit dem Besten verscherzt. Man hat den beschissensten Stress, in der Familie, überhaupt. 
Man kann einfach nicht mehr alleine klar kommen, weil die Schule einem inklusive Stress zu viel wird. 
Das klappt dann alles nicht und es gerät so einiges auf die schiefe Bahn. 

Und was bedeutet "auf die schiefe Bahn geraten" für mich wohl? 

RICHTIG. Bloß nichts essen. 

Ich kann nicht anders. Die Sucht holt mich ein.

Dienstag, 22. Mai 2012

BITTE!

Bitttteee!! 

Ich möchte wieder richtig dünn sein, auch wenn ich nie sehen, weder einschätzen, konnte, wie ich aussah.
Mir egal, ob ich im Krankenhaus liege oder nicht. Ich will wieder zu dem hin, was nur mir gehört hat :(  ...
Dann bin ich wieder glücklich, dann kann ich richtig glücklich sein. 

Life comes, when fat goes.





Als ob es, neben dem ganzen Hungern und Selbstverletzen, nicht noch schlimmer werden könnte. 
Selbst wenn ich im Moment den Besten an meiner Seite habe, fühle ich mich trotzdem alleine.

Einfach so.

Ich bin verdammt noch mal alleine! Alleine mit meinem Problem und alleine von dieser verdummten Welt, die wahrscheinlich nicht schlauer ist als ich.

Und was ich am meisten hasse: Bestfriendseater! Übersetzung: Freunde- Wegnehmer.

Sonntag, 20. Mai 2012



Wie kann ich jemand anderes lieben, wenn ich mich noch nicht einmal selbst leiden kann?
Und wie kann ich mich auf eine neue Chance der Zweisamkeit einlassen, wenn ich es seit 2 Jahren nicht mehr gewohnt bin, jemanden an meiner Seite zu haben, der mich so liebt wie ich bin. 

Wie kann ich verstehen, dass mich jemand wirklich gut findet? 
Das geht nicht. 
Sowas gibt's nicht. 
Wie geht das? 
Die jenigen sind dumm und einfach nur total blöd, sie könnten jede verdammte haben. 
Warum hängen Leute mit mir ab?
An meiner Stelle würde ich mich für mich schämen, aber das ist ja wohl klar.
Ich kann und werde mich wohl nie auf so etwas einlassen können. 
Der Tag muss kommen, an dem ich mich selbst mag und mir selbst vorm Spiegel ein Lächeln schenken kann.

Man kann nur warten und hoffen, stimmts? 
Ich sage doch, ich bin gefangen in einer Krankheit, die mich mehr als nur einschränkt und versucht mich fertig zu machen. 


Ich arbeite an einem neuen Hilfeschrei, wenn ihr wisst, was ich meine (...)

So ist es.. 

Freitag, 18. Mai 2012

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ich fühle mich eklig. 
Grillen ist das Schlimmste, was mir nur passieren konnte. 
Das ist eine Fettübertragung vom Feinsten. 


Ich will aufhören mir alles hinein zu stopfen.. 
aber es geht nicht. 
Warum fällt es mir dieses Mal so schwer wieder abzunehmen?!


Ich bin es einfach nicht wert. Ich hasse mich. 


Der Tag hätte nicht schlimmer kommen können. 


und das Schlimmste: Ich bin Vegetarier.


Ich hasse Fress- Attacken :'/ sie lassen einen danach so beschissen fühlen und man isst ALLES, was einem in die Quere kommt. 
Wie sehr wünschte ich mir die Zeit zurück zu drehen...

Donnerstag, 3. Mai 2012

Wenn ich an einem Spiegel vorbei gehe, sehe ich für eine kurze Zeit dieses Monster, was zu mir zurück blickt. 
Ich habe Angst, weil ich furchtbar aussehe. 
Jedes verdammte Mal könnte ich kotzen und das von meiner eigenen  Gestalt. 

Ich will mich nicht länger in diesem beschissenen Körper ertragen können, das pack ich nicht.

Ob in der Schule oder Zuhause, ich kann einfach nicht mehr. 

Wenn die alle bloß wüssten, wie's mir geht. Aber ich möchte nicht. 

Sie denken ja alle, es wäre schon alles super, alles wieder in Ordnung, mir ginge es bestens..
3 Monate Klinikaufenthalt und alles ist wieder gut und normal, wie vorher.
So denken alle, aber es ist nicht so! 

Glaubt mir doch! Wär es so einfach damit aufzuhören würde ich es schon lange lassen. 

ICH BIN GEFESSELT 

Mittwoch, 2. Mai 2012

Anorexia is not something you wish!

April 2011

Ich bin froh, dass die Leute, die viel mit mir zutun haben, nicht sehen konnten, wie es mir ging. 
Die meiste Zeit habe ich ja sowieso nur beim Arzt oder im Krankenhaus verbracht. 

Ich hatte so eine Angst. 

Die wollten mich "mästen", dachte ich. 
Aber sie wollten mich nur aus meinem Teufelskreis rausholen, der mir nie so aufgefallen ist.

Zu der Zeit dachte ich alle, die anderen wären bescheuert, dabei war ich es die ganze Zeit. 
Nie hätte ich von selbst darauf kommen können, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt. 

Doch dann kam dieser Mann im weißen Kittel auf mich zu und schickte mich zu dem Krankenhaus-Psychologen, der dann seine super tolle Diagnose feststellte.


Montag, 30. April 2012

Ich will!

Ich will es jetzt durch ziehen.
Morgen ist der 1. Mai. 
Das heißt, dass ich nun offiziell anfangen kann mein Ziel zu erreichen. 
Ich pack das doch irgendwie. Ich hab's doch schon einmal geschafft. 
Aber dieses Mal möchte ich viel weiter kommen. 


I AM NOT GOING TO EAT 
THE WHOLE FUCKIN' DAY.


AND I SWEAR TO MY DISGUSTING SELF!


Ich will nicht wieder nach Marsberg, obwohl ich das Zusammenleben dort sehr vermisse. 
Aber sie stören mich einfach bei meinem Vorhaben. 
Ich liebe die Betreuer dort, aber sie dürfen mir nicht im Weg stehen. Und das sind sie dadurch leider zu sehr. 

Juni 2011

April 2011

April 2011
"Ich fühlte mich gut, wenn ich durchhielt und nichts aß." 

Sonntag, 29. April 2012

I told you to be patient 

I told you to be fine.. 


But by god, I am NOT.

Es gibt Personen, die müssen nicht hungern, oder Diäten halten. 
Ihnen wurde diese Schönheit von Anfang an mitgegeben.
Ich könnte neidisch werden, wenn ich dieses hässliche Entlein in meinem Spiegelbild wiederfinde und ich weiß dass es tausende gibt denen ihre Schönheit einfach zugeteilt wurde. 

Ich kann mich nicht ab .. 

HATING MY FUCKING SELF


BUT I STOPED EATING, SO I MIGHT FEEL A BIT OF BEAUTY.

Wetten, dass.. ?

Wetten, dass ich 5 Kilo in einer bloßen Woche abnehme? 


Eine schöne Wette mit mir selbst abgeschlossen. 
Wenn's nicht anders geht, dann so.

Freitag, 27. April 2012


Jeden Tag das gleiche Spielchen.. 
und es gefällt mir keines Weg's. 

Donnerstag, 26. April 2012

Gedicht


Ich hab' mal versucht ein wenig poetisch oder kreativ zu wirken. 
Unser Lehrer hat heute irgendwie die Literatur angesprochen. Naja in der Schule kann man mit diesem Thema auch mal rechnen. 

Ich möchte mit dem Wind mitgehen,
Wie ein Kind aussehen, 
Meinen Hunger unterdrücken und mit dem anderen "Ich" zusammenrücken.
Geistlich möchte ich weg von dieser Welt. 
Immer verschwinden 
Und nie mehr zurückfinden. 

Alleine für mich das bin ich dann,
Hoffentlich sieht jetzt jeder, was ich kann.
Ich kann auch anders.
Ich kann Kontrolle haben und für meinen Sarg gleichzeitig anfangen zu graben. 
Leicht war es nie, Kalorie für Kalorie. 

Wann hört es endlich auf? Ich kann nicht mehr! 
Verdammt! Es ist einfach viel zu schwer. 
Mitten drin stecke ich,
Womöglich mit normalem Gewicht. 
Aber merke dir eins! 
- Das hindert mich nicht - 

Ich werde meinen Ziel weiterhin folgen. 
Bald bin ich dünn, dann gibt's keine Sorgen...


produced by
Anel.








Man sagt, man hätte Kontrolle über sich selbst. 
Dabei hat man die Kontrolle schon lange verloren, sobald die Waage weniger zeigt.

Mittwoch, 25. April 2012


Es ist schwer sich vorzustellen, wie es ist zwei verschiedene Stimmen im Kopf zu haben. 
Das klingt total unnormal. Aber was ist heute noch normal. 

Abends steht sie vor dem Kühlschrank und möchte liebend gern dieses bisschen Salat essen, aber sie kann nicht.
Andauernd redet sie sich ein: "NEIN, ich habe keinen Hunger! Ich habe keinen Hunger!"
Doch ihr Magen schreit förmlich danach. 

Sie tut es nicht, geht und putzt sich die Zähne.

Montag, 23. April 2012

AND I BEGAN TO CRY AGAIN

CRING AT EACH BITE

komisch

Ja.. 
diese verdammte Essstörung macht mich fertig. Ich geb's zu es ist alles einfach überhaupt nicht einfach. 
Aber wenn man sich die anderen Seiten mal angeguckt hat, weiß man das auch.. 


Abgesehen von der Essstörung, ist da noch irgendetwas, was mich total bedrückt. 


Kennst du das, wenn dir etwas so nah am Herzen liegt, dass dich so richtig mulmig im Magen wird und du nicht  weißt, was dir so am Herzen liegt?
Ich habe keine Ahnung, was mich so bedrückt und was mich so unendlich traurig macht. 


                                   Ich glaube ich kenne mich viel zu schlecht...

Mittwoch, 18. April 2012

Morgens: nichts.

Mittags: 2, in Stückchen geschnittene, Äpfel + eine Birne ca. 150 kcal. 

Nachmittags: eine Tasse Pfefferminztee + Süßstoff ca. 1.5 kcal.

Ausgleich: Fußballspiel ca. -200 kcal. 

Abends: 2, in Stückchen geschnittene Äpfel ca. 100 kcal. 


Tagesverbrauch insgesamt: ca. 100 Kcal. 


hoffentlich geht's morgen genau so weiter, dann bin ich schneller an meinem Ziel als ich gucken kann. 



Wenn ich auf Knopfdruck aufhören könnte, hätte ich es schon lange getan. 

...ich spare gerade für eine eigene Waage...
...denn Kontrolle muss sein...

Sie & ich.

Ende 2009


 Ich vermisse es. Die Zeiten in denen ich mich einfach wohl gefühlt habe. 

In denen ich einfach mal alles locker gesehen hab' und das Leben so angenommen habe wie es ist.
In denen ich eine Pizza, ohne zu zögern, verschlingen konnte und das in einer relativ kurzen Zeit. 
In denen ich einfach abschalten konnte, wann ich wollte.
In denen es kein Problem für mich war, mal ins Freibad zu gehen oder mal das zu tun, was mir wirklich Spaß macht, ohne zu überlegen, wie sich das auf bestimmte Sachen auswirken würde.

Zeiten, in denen ich ich war.
Doch sie ist fies! Anfangs verspricht sie dir so viel. Sie gibt dir Halt. Sie ist immer da, immer bei dir. 
Sie macht dir Mut, wenn du stark geblieben bist und nichts aßt! 
Doch dann wird sie zur Klette! Sie ist wirklich immer da. In Momenten, wo du sie garnicht mehr benötigst oder einfach mal allein sein willst, geht es nicht. 
Sie begleitet dich über all mit hin. Egal ob du gesund werden möchtest, sie versucht dich dagegen zu steuern!
Ja, sie steuert dich. 

Und zum Schluss wird man sie nie los. Im Kopf bleibt und ist sie immer da. 
Sie lässt dich so viel denken. So viel hättest du früher nie gedacht. Sie bereitet dir Kopfschmerzen. 
Sie lässt dich schlecht fühlen. Immer wieder musst du dir anhören, wie du versagt hast.

Leute verstehen nicht wie schlimm so etwas sein kann, selbst wenn man körperlich wieder einigermaßen auf den Beinen ist. Kann man innerhalb von wenigen Tagen wieder tief unten sein.
Ein falsches Wort von ihr im eigenen Kopf fehlt, um diesen 'noch' guten Gesundheitsstatus völlig zu manipulieren und von gut nach mehr als schlecht zu entwickeln. 

Und nun ist sie ein Teil von mir und ich muss mit ihr leben können. 

Wie konnte ich mich so verarschen lassen. 

Ich kann nicht ohne sie, ich will ohne sie.....
.....aber irgendwie will ich doch nicht ohne sie.

Montag, 16. April 2012

ich will nicht..

Und der ganze Fraß geht mir sowas von auf die Nerven! 


Ich bin das Fressmonster in Person :'/ .. 


Heute habe ich so versagt & keiner ist da der das nur annähert verstehen kann. 


Ich fühle mich so schlecht und habe ein Schuldgefühl von unendlich. 


So schlimm, dass ich mich selbst zum Schlachter bringen würde.
________________________________________________


Und ich habe das Gefühl, dass mich jeder in meiner Familie für scheiße dumm hält. 
Ich habe keine Ahnung, warum sie mich so verletzen.
Machen sie es extra? Eh nicht.. sowas machen Familien nicht. Die haben einen doch lieb.

Oder doch nicht? Gibt es Eltern, die einen nicht lieb haben? 
Und sind Brüder eigentlich wirklich so scheiße oder spielen sie nur den harten Kerl und 
können ihre Gefühle nicht wirklich zur Geltung bringen? 


Ich weiß nichts. 


Außer: Ich bin krank & halte es in diesem scheiß Körper nicht aus. 

Ich fühle mich wie in einem Gefängnis, aber hier komm ich nicht nach normal gegebenen

15 Jahren raus. Hier bin ich für den Rest meines Lebens gefangen. 


Und irgendwie spiele ich mit Gedanken... 

Sonntag, 15. April 2012

Voices in my head - Bruno Mars

Es passt nur zu gut.
"Is it strange that I talk to my self? Is it weird when hear someone else?"


Ich wünschte ich würde diese scheiß Gedanken und fuckin' zweite Stimme, in meinem Kopf, hinter mir lassen. 

Ein normales Leben wär nicht schlecht. 
Im Moment führe ich zwei. 
Eins Außen hin & eins in meinem scheiß Hirn, worin eh nur Müll vorhanden ist, der mich dazu bringt so weit zurück zu fallen wie möglich.

Donnerstag, 12. April 2012

NEIN!






Wenn es etwas gibt, was ich auf den Tod nicht leiden kann, ist es das Wiegen! 
Seit Dezember habe ich mich nicht mehr gewogen. 
Dann steig' ich auf dieses Ding, was sich bei uns im Bad äußerst gut anbietet und traue meinen Augen nicht. 
VIEL ZU VIEL ! 
Ja toll, ihr denkt jetzt wahrscheinlich, es ist nicht so schlimm, aber genau das ist es! 
Für mich die Hölle. 

Dienstag, den 10. April 2012, ich steige aus Neugier auf die Waage mit dem Gedanken:
"Ich weiß, dass ich auf jeden Fall mehr wiege, als das Gewicht, was ich in der Klinik vor ca. 7 Monaten erreicht habe."
Aber dann sehe ich diese fürchterliche Zahl, die ich nie wieder, in meinem ganzen Leben nicht, erreichen wollte! 
Diese verdammte Zahl hat mir die nächsten 2 Tage vermießt. 

Und die einzigen Gedanken, die dann auftauchen bleiben und sind diese:

"OH MEIN GOTT WIE KANNST DU NUR?! Du bist so fett geworden, guck dich doch mal an!
Schau in diesen verdammten Spiegel und schäm' dich! Schäm' dich für deine unkontrollierten Art!
Schäm' dich für das was du bist! Du bist fürchterlich und das hässlichste Mädchen überhaupt.
Grotten schlecht bist du!"

Diese Gedanken, die einfach weh tun und nicht aufhören möchten. 

Es ist normal, dass sich zwei Stimmen in meinem Kopf um den Rang streiten. So sagen es Experten, die sich mit Essstörungen auseinander setzen. 
Es sei normal, dass ich zwei verdammte Stimmen im Kopf hab'. 

Die gute sagt: "Du willst gesund werden, also ess' doch einfach, außerdem bist du doch garnicht so hässlich!"
Die schlechte Stimme sagt: "Du bist hässlich und fett noch dazu, also brauchst du an Essen nicht einmal zu denken!"

Gestern: 

Ich breche in Tränen aus, stehe vorm Spiegel und beleidige mich nur. 
Ich renne alle 10 min. auf die Waage, ohne dass es jemand merkt. 
Ich fühle mich wie ein hässlicher dummer Gollum. 

Ein ganzer Tag voller Depressionen und alles wegen einem Gerät, welches mir die Realität veranschaulicht.

Mein Essen:

Morgens: Ein Brot + 1/4 Käsescheibe
1 Schoko- Müsliriegel 111kcal

Mittags: 1 Liter Cola light 1,25 kcal

Abends: Ein Brot + Käsescheibe
1 Apfel

Heute:

Ich empfinde wieder dieses Glücksgefühl. 1.2 kg abgenommen! JA! Ich kann es immernoch!

Ich bin so froh diese fürchterliche Zahl nicht mehr vor Augen zu haben und zu wissen, dass es jetzt nur noch runter geht!
Ich ziehe das durch!

Hoffentlich zeigt mir mein bester Freund morgen eine bessere Zahl an. 
ES DARF NICHT HOCH GEHEN!



Samstag, 31. März 2012

AUF KEINEN FALL !


Und ihr meint also, so genannte Shorts wären im Frühling/Sommer super?
Nicht für mich! 
Dieses Jahr werd' ich wohl auch bei gutem Wetter Zuhause bleiben.
Und ich werde weiß werden. Sehr weiß.

Die anderen werden sich freuen, in's Freibad gehen zu können, aber ich werde Zuhause bleiben und mit meiner Stimmung erneut bei "0" anfangen. 

Letztes Jahr war ich auch nicht schwimmen. Ich erinnere mich nicht mehr, wann ich das letzte Mal schwimmen war. Es müsste vor 1 1/2 Jahren gewesen sein. 

In Marsberg hab' ich mich auch nicht getraut mit den anderen schwimmen zugehen. 

Schwimmen gehen, kurze Hosen, T-Shirts (die nicht gerade XL sind) TABU!
Das wird der schlimmste Sommer, den ich je hatte und der erste mit der Krankheit!